jeudi 11 décembre 2014

20:00

Berlin, New York, Anke Glasmacher liebt die Metropolen. In ihren Gedichten setzt sie Orten ein Denkmal, die die Metropolen aufgegeben hat. Stilistisch an fotografische Schnappschüsse erinnernd werden Straßen, Häuser und Menschen zu Requisiten auf einer Bühne der Stadt im Wandel. Einer Bühne, auf der sich alle anonym aneinander vorbei bewegen. Doch immer wieder gibt es kurze Momente, in denen sie aus der Anonymität heraus in Beziehung zu treten scheinen. Dann steht die Zeit zwischen den Zeilen still. Anke Glasmacher (geb. 1969) studierte Germanistik, Philosophie und Pädagogik an den Universitäten Bonn und Köln. Sie lebte und arbeitete viele Jahre in Berlin und lebt heute in Köln. Anke Glasmacher veröffentlicht vorwiegend Lyrik und Kurzprosa. 2013 gehörte sie zu den PreisträgerInnen des Lyrikwettbewerbs postpoetry.NRW. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Im Frühjahr 2014 erschien ihr zweiter Lyrikband „Brot und Spiele“ (Elifverlag). Nachwuchsautorin Lisa Möller (geb. 1992) findet ihre Inspiration in der apokalyptisch anmutenden Literatur eines Frank Schätzing. Wie in einem chemischen Labor vermischt sie in ihren Gedichten die Genres: Science Fiction, absurdes Theater, experimentelle Lyrik. Und zwischen den Zeilen seziert sie uns den nimmersatten Menschen. Sie schreibt auch Prosa, ihre Kurzgeschichte „Milka, rosa, himmelhellbau“ ist in der Hildesheimer Jahresanthologie 2012 veröffentlicht. Lisa Möller pendelte die letzten zwei Jahre zwischen Köln und Hildesheim, wo sie Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus studierte. Momentan absolviert sie ein Praktikum beim Rundfunk. Für ihr Gedicht „Brennendes Eis“ erhielt sie den postpoetry.NRW Nachwuchspreis und zusätzlich den Publikumspreis 2013.

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