Prof. Robert Christoph Bauer, ehemaliger Resident der Maison Heinrich Heine 2012/13 

Der Maison Heinrich Heine verdanke ich viel: Selten habe ich ein derart intensives Jahr mit so vielen interessanten und inspirierenden Begegnungen verbracht wie 2012-13 in Paris. An das “Conservatoire” hatte mich vor allem das fachliche Interesse gezogen; die “Maison” mit ihren vielfältigen politischen und kulturellen Veranstaltungen hingegen weckte mein Interesse an den deutsch-französischen Beziehungen. Ohne dieses Jahr in der MHH hätte sich meine Karriere gewiss anders entwickelt. Ich bin daher sehr froh, im Rahmen meiner Professur seit 2025 wieder im Austausch mit diesem Haus zu sein, das schon immer so viel mehr als ein “Wohnheim” war. Für die kommenden 70 Jahre wünsche ich den aktuellen und künftigen Beschäftigten Glück und Freude, vor allem aber wünsche ich den kommenden Generationen von Résidents, auch weiterhin von jenem besonderen “Esprit” profitieren zu können, der mich selbst damals so nachhaltig geprägt hat.

Robert Christoph Bauer war 2012/13 MHH-Resident im Rahmen seines Studiums am Conservatoire national supérieur de musique et de danse und erhielt den „Premier prix“ im Fach Écriture. Nach dem Master in Musiktheorie in Freiburg setzte er seine Kompositionsstudien in Salzburg und Graz fort. Von 2016 bis 2022 vertrat er eine Professur in Leipzig, seit 2024 ist er Professor für Musiktheorie (Écriture) und künstlerische Forschung im deutsch-französischen Tandem Freiburg–Strasbourg. Er ist international als Komponist und Pianist tätig und veröffentlicht regelmäßig musiktheoretische Fachbeiträge.

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