
France Nerlich ist Kunsthistorikerin und seit 2015 Professorin an der Universität Tours. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die künstlerischen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland im 19. Jahrhundert. Nachdem sie die Forschung am Institut national d’histoire de l’art geleitet hat, ist sie derzeit mit dem Aufbau des Centre de ressources et de recherche Daniel Marchesseau am Musée d’Orsay betraut und wissenschaftliche Sekretärin des Comité international d’histoire de l’art. Im Jahr 2004 promovierte sie an der Sorbonne und an der Freien Universität Berlin mit einer Dissertation über die Rezeption der französischen Malerei in Deutschland von 1815 bis 1870.